Der BaPsy-DGPs ist kein Test einer einzelnen Universität, sondern ein bundesweit anerkanntes Zertifikat: 43 Hochschulen rechnen ihn bei der Zulassung zum Bachelor Psychologie an, und dein Ergebnis gilt an allen gleichzeitig.
Derzeit haben 43 Hochschulen eine Ordnung beschlossen, die den Test als zusätzliches Kriterium bei der Zulassung zum Bachelor Psychologie vorsieht, von Aachen über Leipzig und München bis Würzburg. Acht Universitäten berücksichtigen ihn derzeit nicht.
Grün: Hochschulen mit Anrechnung. Grau: Universitäten ohne Anrechnung.
Keine Hochschule gefunden. Prüfe die Schreibweise oder sieh weiter unten nach, ob deine Uni zu den acht Universitäten ohne Anrechnung gehört.
Die Leuphana wird als vermutlich teilnehmend geführt. Ihr Status ist also noch nicht endgültig geklärt: Frag am besten direkt bei der Universität nach, bevor du planst.
Weitere Hochschulen können den Test in den kommenden Jahren in ihre Zulassungsordnung aufnehmen. Eine Universität, die in einem Jahr noch fehlt, kann im nächsten Jahr dabei sein. Prüfe deshalb vor der Bewerbung den aktuellen Stand beim offiziellen Anbieter.
Acht Universitäten berücksichtigen den BaPsy-DGPs derzeit nicht. Wer sich ausschließlich dort bewirbt, hat vom Zertifikat keinen Vorteil.
Nicht aufgeführt sind in beiden Übersichten die Hochschulen der Bundeswehr und die Fernuniversität Hagen.
Ja. Wo du den Test schreibst, hat mit deiner Bewerbung nichts zu tun: Der Testort ist reine Logistikfrage. Wer in Hamburg antritt, kann sich mit demselben Zertifikat genauso in Bayern oder Sachsen bewerben. Welche Stadt für dich praktisch liegt, zeigt die Seite BaPsy Testorte.
Nach Empfehlung der DGPs ist das Zertifikat mindestens fünf Jahre gültig.
Es kann beliebig oft und an allen kooperierenden Hochschulen eingereicht werden.
Ein einmal geschriebener Test deckt mehrere Bewerbungsrunden und mehrere Universitäten ab.
Auf dem Zertifikat stehen zwei Kennwerte. Jede kooperierende Hochschule bestimmt selbst, welchen der beiden sie in ihrem Verfahren verwendet: Dasselbe Zertifikat kann an zwei Universitäten deshalb unterschiedlich stark durchschlagen.
Deine Einordnung innerhalb aller Ergebnisse des Testjahrs: Er zeigt, wo du im Feld der Teilnehmenden stehst.
Deine umgerechnete Rohpunktzahl: Sie überträgt dein Ergebnis auf eine einheitliche Werteskala.
Wie stark das Testergebnis gegenüber der Abiturnote und weiteren Kriterien zählt, legen die Zulassungsordnungen der Hochschulen fest, und die handhaben das unterschiedlich. Eine bundesweit einheitliche Formel gibt es nicht: Die konkrete Rechnung steht auf den Seiten der jeweiligen Wunschuniversität.
So rechnen die Hochschulen im Regelfall: Beide Werte werden addiert.
Weil addiert wird, kannst du dich durch ein schwaches Testergebnis nicht verschlechtern, selbst bei null Punkten nicht. Führt eine Universität beide Werte anders als über eine Summe zusammen, reichst du ein schlechtes Ergebnis einfach nicht ein.
Die Teilnahme ist freiwillig und keine formale Zulassungsvoraussetzung. An Hochschulen mit Studieneignungstest ist die Abiturnote allerdings nur noch eines von mehreren Kriterien: Selbst eine sehr gute Note reicht dort je nach Zulassungsordnung allein nicht mehr sicher für einen Platz. Umgekehrt kann ein gutes Testergebnis eine etwas schwächere Note ausgleichen.
Diese Bewerbungen laufen in einer eigenen Quote, in der der Test kein Kriterium ist.
Bei Zweitstudienbewerbungen zählt der Test meistens nicht. Ausnahmen sind möglich, die klärst du direkt bei der Wunschuniversität.
Die Anrechnung von Wartezeiten regeln die Bundesländer unterschiedlich: In manchen gibt es sie nicht mehr, in anderen berücksichtigen die Zulassungsstellen sie weiterhin. Wer in der Wartezeit-Quote leer ausgeht, nimmt automatisch an den weiteren Quoten teil, in denen das Testergebnis ein Kriterium sein kann.
Eine Bewerbung an mehreren Hochschulen wird ausdrücklich empfohlen, weil sie die Chance auf einen Studienplatz erhöht. Zusätzlicher Testaufwand entsteht dadurch nicht: Dein Zertifikat gilt ohnehin an allen teilnehmenden Hochschulen.
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