In der Regel addiert die Hochschule Punkte aus deiner Abiturnote und Punkte aus deinem Testergebnis. Der Test kann deine Gesamtpunktzahl deshalb nur halten oder erhöhen, nie verschlechtern.
Nächste Zertifikatsausgabe: 15.06.2027 für das Testjahr 2027
In die Bewerbung übersetzt sich dein Ergebnis in der Regel durch eine Addition: Punkte aus der Abiturnote plus Punkte aus dem Testergebnis ergeben die Gesamtpunktzahl, mit der du in die Auswahl gehst. Wie viele Zusatzpunkte du bekommst, hängt von deinem Testergebnis ab. Im offiziellen Rechenbeispiel werden aus 20 Punkten Abiturnote und 10 Punkten Testergebnis 30 Punkte statt 20.
30 statt 20 Punkte: genau die Rechnung aus dem offiziellen Beispiel.
Der Regler zeigt das Prinzip aus dem offiziellen Rechenbeispiel. Wie viele Punkte dein Ergebnis an einer bestimmten Hochschule tatsächlich bringt, legt deren Zulassungsordnung fest.
Auch bei null Punkten im Test stehst du nicht schlechter da als mit der reinen Abiturnote: Das Testergebnis kann deine Gesamtpunktzahl nur halten oder erhöhen.
Wie stark dein Testergebnis wirkt, legen die Zulassungsordnungen der Hochschulen fest, und die handhaben die Gewichtung von Testergebnis und Abiturnote unterschiedlich. Derselbe Standardwert kann an der einen Universität deutlich mehr bewegen als an der anderen. Eine Rechnung, die für alle Hochschulen gleichzeitig gilt, gibt es deshalb nicht. Drei Dinge kannst du aber sicher wissen:
Dort steht, welcher Kennwert zählt und wie viele Punkte dein Ergebnis bringt. Ein Blick hinein klärt das vor der Bewerbung. Welche Hochschulen das Zertifikat überhaupt anrechnen, zeigt die Übersicht der teilnehmenden Unis.
Wo addiert wird, hält oder erhöht der Test deine Gesamtpunktzahl. Bei Hochschulen, die Abiturnote und Testergebnis nicht einfach addieren, bleibt es dir überlassen, ein schwaches Ergebnis gar nicht erst einzureichen.
In der Quote für Bewerbungen aus Nicht-EU-Mitgliedsstaaten ist der Studieneignungstest kein Kriterium.
Dein Ergebnis ist kein Punktekonto aus richtig gelösten Aufgaben, sondern ein Rangplatz innerhalb aller Teilnehmenden, die im selben Testjahr geprüft wurden. Deine Rohpunkte bekommen erst durch den Vergleich mit dem Feld eine Aussagekraft. Auf dem Zertifikat stehen dafür zwei Kennwerte nebeneinander.
Er gibt an, welcher Anteil der Teilnehmenden des Testjahrs gleich gut oder schlechter abgeschnitten hat als du.
Er ist deine Rohpunktzahl, umgerechnet in eine einheitliche Skala.
Beide beschreiben dieselbe Leistung, nur in unterschiedlicher Darstellung. Welcher der beiden zählt, entscheidet jede kooperierende Hochschule selbst. Dasselbe Zertifikat kann an zwei Universitäten deshalb über unterschiedliche Rechenwege in die Bewerbung eingehen: Ein Blick in die Zulassungsordnung deiner Wunschhochschule klärt das vor der Bewerbung.
Weil das Ergebnis ein Rangplatz ist, kann es erst berechnet werden, wenn alle Testungen eines Testjahrs gelaufen sind. Auswertung und Zertifikatsvergabe erfolgen deshalb erst nach der Frühjahrstestung, für beide Testtermine des Testjahrs gemeinsam. Wer im Herbst antritt, erfährt sein Ergebnis erst am Ende des Testjahrs im Juni des Folgejahrs, also genauso spät wie jemand, der erst im Frühjahr schreibt: Der frühe Termin entlastet deinen Zeitplan neben dem Abitur, bringt dir aber keinen Ergebnisvorsprung.
Für die Planung ist deshalb nicht der Testtag der entscheidende Termin, sondern die Zertifikatsausgabe. Alle Testtage und Fristen findest du in der Terminübersicht.
Du schreibst früh und hast den Test neben dem Abitur vom Tisch.
Erst danach ist das Teilnehmerfeld vollständig.
Alle Ergebnisse des Testjahrs werden gemeinsam ausgewertet.
Für beide Testtermine des Testjahrs am selben Tag.
| Testjahr | Zertifikatsausgabe | Für die Bewerbung ab |
|---|---|---|
| 2026 | 30.06.2026 | Wintersemester 2026/27 |
| 2027 | 15.06.2027Nächster Termin | Wintersemester 2027/28 |
Das Zertifikat kommt nicht per Post, sondern liegt im persönlichen Konto des Anmeldeportals zum Download bereit. Achte dabei auf das passende Testjahr: Das Zertifikat aus dem Testjahr 2026 ist für die Bewerbung ab Wintersemester 2026/27 vorgesehen, das aus dem Testjahr 2027 für die Bewerbung ab Wintersemester 2027/28.
Deine Zugangsdaten stammen aus der Bestätigungsmail deiner Anmeldung. Halte sie bereit, damit du zum Ausgabetermin sofort an das Dokument kommst. Wie das Konto entsteht, zeigt die Seite zur Anmeldung.
Am Tag der Zertifikatsausgabe lädst du das Zertifikat direkt in deinem Konto herunter, ein Postversand findet nicht statt.
Du kannst das Zertifikat beliebig oft und an allen kooperierenden Hochschulen einsetzen, unabhängig davon, an welchem Testort du geschrieben hast.
Fällt dein Ergebnis schwächer aus als erhofft, lässt es sich kurzfristig nicht korrigieren, denn eine Wiederholung ist frühestens nach 22 Monaten möglich. Dein erster Versuch zählt damit faktisch für zwei Bewerbungsrunden.
Bei Hochschulen, die Abiturnote und Testergebnis nicht einfach addieren, bleibt dir immerhin die Wahl, ein schwaches Ergebnis gar nicht erst einzureichen. Wo addiert wird, kann es deine Bewerbung ohnehin nicht verschlechtern.
Daraus folgt: Der erste Versuch verdient eine ernsthafte Vorbereitung, denn ein zweiter ist erst fast zwei Jahre später möglich.
cleverprep Lernbereich
Aufgaben zu allen sechs Testteilen, Testsimulationen mit Zeitvorgabe und zu jeder Aufgabe ein ausführlicher Lösungsweg.
Wie interpretieren andere ihr Ergebnis, und wie planen sie ihre Bewerbung? In der WhatsApp-Gruppe tauschen sich Testkandidaten über Fragen, Termine und Erfahrungen aus. Zur Austauschgruppe
cleverprep ist ein unabhängiges Übungsangebot und nicht mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) oder den Stellen verbunden, die den BaPsy-DGPs entwickeln und durchführen. BaPsy-DGPs ist eine eingetragene Marke der DGPs e.V.
Ein Angebot von Simon Eckert.